WHO untersucht Leben Jugendlicher

veröffentlicht am 05.08.2016

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in einer Studie das Leben Jugendlicher beleuchtet, nach ihrem Gefühlszustand und Gesundheitsverhalten gefragt. Lesen Sie hier einige der Ergebnisse:

  • Deutsche Jugendliche liegen in den meisten Kategorien im Mittelfeld. Allerdings verbringen die 13- und 15-Jährigen nach der Schule weniger häufig Zeit mit ihren Freunden.
  • Immerhin die Hälfte der Schüler mag die Schule sehr. Es gibt wenige Länder, in denen Elfjährige lieber zur Schule gehen als bei uns. Allerdings folgt die Ernüchterung mit dem Alter: Bei den 13-Jährigen sagt das nur noch ein Viertel, bei den 15-Jährigen sogar nur noch ein Fünftel aller Befragten.
  • Die glücklichsten Elfjährigen unter den untersuchten Ländern kommen aus Albanien. Unter den 15-Jährigen liegt Armenien vorne.
  • In Armenien trinken 16 % der elfjährigen Jungen mindestens einmal pro Woche Alkohol, knapp gefolgt von denen aus Israel (15%). Bei den Mädchen führen mit 6% die aus Moldavien und Armenien die Statistik an.
  • Cannabis ist mit 14,6% die meistgenutzte illegale Droge in Europa. Besonders beliebt ist Cannabis demnach in Frankreich. Mehr als ein Viertel der 15-Jährigen ist schon mal mit Cannabis in Berührung gekommen.
  • Insbesondere Jugendliche aus Grönland rauchen früh und regelmäßig. Jeder zweite 15-Jährige raucht mindestens einmal pro Woche. Mehr als die Hälfte hat mit 13 Jahren und jünger mit dem Rauchen begonnen.
  • Fernsehgucken ist unter den Jugendlichen in der Schweiz ziemlich unbeliebt. Die Liste führt an: 69% der israelischen elfjährigen sitzen zwei Stunden oder länger pro Tag vor dem Bildschirm. Bei den 13-Jährigen steht Bulgarien auf Platz 1. Bei den 15-Jährigen schauen 70% der Jugendlichen aus Moldavien zwei Stunden oder mehr/pro Tag.
  • Die meisten Diäten machen junge Däninnen. Beim Übergewicht liegen Jugendliche aus Malta vorne.

Quelle: Aachener Nachrichten, 16.03.2016

Eine Person, die einen blau gestreiften Kapuzenpulli und eine graue Hose trägt, sitzt auf einer Betonfläche vor einer mit bunten Graffiti beschmierten Wand. Die Person blickt von der Kamera weg.Foto: Warren Wong/ Unsplash