Presseinfo: Start des neuen MPU-Vorbereitungskurses

veröffentlicht am 25.08.2015

Alkohol und Drogen am Steuer – Suchthilfe Aachen bietet neuen Vorbereitungskurs zur Wiedererlangung des Führerscheins

Wer seinen Führerschein wegen Alkohol oder Drogen am Steuer verliert, muss hohe Ausgaben in Kauf nehmen. „Denn zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis sind diverse medizinische und psychologische Tests notwendig, die Zeit, Nerven und Geld kosten“, weiß Dr. Bernd Kogel, Suchttherapeut bei der Suchthilfe Aachen. Er empfiehlt: „Wer eine Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) bestehen will, sollte sich gut darauf vorbereiten.“ Denn ohne intensive und frühzeitige Vorbereitung bestehen laut ADAC nur etwa 10 bis 15 Prozent der Teilnehmer den Test. Der Rest fällt durch und muss wieder von vorne anfangen. Daher bietet die Suchthilfe Aachen ab Dienstag, den 22. September 2015, von jeweils 18 bis 19.30 Uhr in ihren Räumlichkeiten in der Hermannstraße 14 einen komplett überarbeiteten Vorbereitungskurs an: Der Kurs wurde auf sechs Monate gekürzt. Die Bearbeitung der einzelnen Bausteine erfolgt durch interaktive Methoden. Bei einem unverbindlichen Informationsabend am 1. September 2015 um 18 Uhr können Interessierte das neue Konzept kennen lernen und ihre Fragen stellen.

Alkohol am Steuer – kein Kavaliersdelikt
Das Kraftfahrt-Bundesamt registrierte 2013 141.000 Verstöße aufgrund von Alkohol sowie weitere 36.000 wegen illegaler Drogen am Steuer. Eine hohe Zahl, doch lediglich jede 600. ‚berauschte Fahrt’ wird überhaupt aufgedeckt. Diese Fahrer riskieren nicht nur Unfälle, sondern auch ihren Führerschein.

Gute Vorbereitung unerlässlich
Um diesen zurück zu bekommen, steht eine MPU mit Blutabnahme und Urinchecks, Testungen der Koordination, Reaktion, Leistung und Belastbarkeit sowie psychologischem Untersuchungsgespräch an. Hier werden Wissensfragen zu Alkohol und/oder Drogen gestellt und die selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Konsum thematisiert. Dabei spielen sowohl der vergangene Umgang mit Suchtmitteln eine Rolle wie auch der in der Zukunft zu erwartende. „Die meisten Leute wissen nicht, welche Vorleistungen sie erbringen müssen, um in der MPU erfolgreich zu sein. Zu langes Abwarten, fehlende Informationen und mangelnde Vorbereitung führen in den meisten Fällen zu einem negativen Gutachten“, führt Dr. Bernd Kogel aus. Dabei müssen Betroffene meist eine einjährige Alkohol- oder Drogenabstinenz nachweisen sowie sich kritisch und längerfristig mit ihrem Fehlverhalten auseinandersetzen. Um für die Fragen der MPU-Psychologen erfolgreich gewappnet zu sein, bietet die Suchthilfe Aachen den speziellen Vorbereitungskurs an. Hier werden beispielsweise über die Wirkungsweise von Alkohol und Drogen informiert, die daraus resultierenden Risikogefahren im Straßenverkehr aufgezeigt und das eigene Konsumverhalten reflektiert.

Informationsabend zum MPU-Vorbereitungskurs: 1. September 2015 um 18 Uhr

Vorbereitungskurs auf die MPU: ab Dienstag, den 22. September 2015, von jeweils 18 bis 19.30 Uhr jeweils in den Räumlichkeiten der Suchthilfe Aachen, Hermannstr. 14

Informationen und Anmeldung unter: Suchthilfe Aachen, Dr. Bernd Kogel, Hermannstr. 14, 52062 Aachen, Telefon: 0241/413 56 122, info@suchthilfe-aachen.de, www.suchthilfe-aachen.de, https://www.suchthilfe-aachen.de

 

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