Nachsorge Alkohol/ Medikamente

Nach einer stationären Therapie – auch Entwöhnungsbehandlung genannt – ist eine anschließende Nachsorge sehr wichtig. Denn Statistiken zeigen, dass das Rückfallrisiko im ersten Jahr am höchsten ist. Durch die Nachsorge werden Abstinenz und Therapieerfolge der stationären Behandlung gefestigt und die neu erlernten Verhaltensweisen im Alltag umgesetzt. Denn auch wenn man sich in der stationären Maßnahme viel vorgenommen hat, sind die guten Vorsätzen manchmal wieder schnell vergessen, sobald man zurück im alten Umfeld ist. Die Nachsorge hilft dabei, achtsam weiter an den eigenen wichtigen Themen und Zielen zu arbeiten.

Die Themen

Neben den Nachsorgezielen „Sicherung der Abstinenz“ und „berufliche Wiedereingliederung“ bzw. „Steigerung der Leistungsfähigkeit“ werden individuelle Ziele mit unseren Patienten vereinbart. Hierzu gehören beispielsweise

  • Aufbau und Pflege von sozialen Kontakten
  • Emotionsregulierung
  • Klärung der Beziehung zum Partner/zur Partnerin und/oder der Herkunftsfamilie
  • Rolle als Elternteil, Stärkung der Erziehungskompetenz
  • Umgang mit depressiven und/oder ängstlichen Symptomen
  • Anbindung an Selbsthilfegruppen

Was die Maßnahme beinhaltet

Eine Nachsorge wird im Normalfall seitens der Fachklinik beantragt und findet im Anschluss an die stationäre Behandlung statt. Eine Bewilligung seitens der Leistungsträger beinhaltet 20 Nachsorgeeinheiten plus zwei Angehörigengespräche in 26 Wochen – dieses Leistungspaket kann einmal verlängert werden, so dass die Nachsorge über ein Jahr läuft.

Unsere fortlaufenden Nachsorgegruppen finden spätnachmittags statt, damit diese Maßnahme mit Berufstätigkeit bzw. einem beruflichen Wiedereinstieg zu vereinbaren ist.

Die Nachsorge findet mit Hilfe von Gesprächen mit der gesamten Gruppe oder in Kleingruppen statt. Daneben arbeiten wir mit kreativen Medien, Rollenspielen, Arbeitsblättern etc., um die Auseinandersetzung mit den Themen zu fördern. Aber auch gemeinsame Aktivitäten wie eine Weihnachtsfeier mit aktuellen und ehemaligen Patienten stehen auf dem Programm.

Das sagen andere

Fragen und Antworten

 

 

Iris Bothur

Ansprechpartnerin

Iris Bothur

Telefon: 0241-41356121

E-Mail: bothur@suchthilfe-aachen.de

Tom Werden

Ansprechpartner

Tom Werden

Telefon: 0241-9809226

E-Mail: werden@suchthilfe-aachen.de

Nachsorge Alkohol/ Medikamente

Hermannstraße 14
52062 Aachen

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