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Co-Abhängigkeit aus der Sicht eines Betroffenen

Es gibt gute Gründe, warum Kollegen und Vorgesetzte suchtgefährdete oder -kranke Mitarbeitenden nicht ansprechen und die vorhandene Belastungssituation so laufen lassen, wie bisher. Doch ungewollt wird so der Leidensweg der Betroffenen verlängert. Man spricht hier vom Modell der Co-Abhängigkeit, bzw. des Mit-Betroffenseins. Da u.a. ein Merkmal der Sucht ist, dass Betroffene ihre Situation lange nicht erkennen oder selbst falsch einschätzen, sind Rückmeldungen und Klarheit des beruflichen Umfeldes wichtige Instrumente zur Förderung der Einsicht und Veränderungsbereitschaft.

In diesem Modul wird das Thema „Co-Abhängigkeit“ theoretisch beleuchtet. Daneben kommt ein trockener Alkoholiker zu Wort, der seine Alkoholsucht im beruflichen Setting beschreibt. Welche Rolle spielte der Alkohol in der Arbeitswelt? Wie hat das berufliche Umfeld reagiert? Was hätte man besser machen können? Welche Faktoren haben auf dem Weg zum suchtmittelfreien Leben unterstützend gewirkt?

Inhalt:

  • Phasen der Co-Abhängigkeit
  • Zur Wichtigkeit des Ansprechens
  • Bericht eines ehemaligen Alkoholikers
  • Interviewrunde

Zielgruppe:

Führungskräfte, betriebliche Suchtberater, Betriebs- und Personalräte

Zeitrahmen/Ort:

Für die Veranstaltung sollten 1,5 Zeitstunden eingeplant werden. Das Seminar kann als Inhouse-Veranstaltung in Ihrem Betrieb oder in den Räumlichkeiten der Suchthilfe Aachen stattfinden. Die Termine werden mit Ihnen vereinbart.

Kosten:

250,- € pauschal für Gruppen mit bis zu 20 Teilnehmern; inkl. Broschüren und Handout, zzgl. Fahrtkosten