Danke an unsere Spender

Projekte

Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren beteiligen wir uns an Projekten zur Suchtprävention. Wenn auch Sie für Ihr Projekt oder Ihre Projektwoche Unterstützung in Form von Beratung, Medienausleihe oder unserer Präsenz benötigen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Peerprojekte

Der Begriff „Peer“ bedeutet so viel wie „Gleichaltrige“ oder „Gleichgesinnte“. Wir wissen, dass Gleichgesinnte untereinander gerade in der Jugendzeit einen besonderen Stellenwert einnehmen. In der Suchtprävention wird versucht, den besonderen Einfluss zu nutzen. Dazu werden die Peers im Rahmen einer mehrtägigen Schulung ausgebildet, sodass sie mittels pädagogischer Methoden an die Gruppe der jüngeren Schüler herantreten können. Unsere Erfahrungen zeigen: Peers erleichtern offene Gespräche über Sucht, Drogen und Rausch. Da sie näher an der Lebenswelt der Zielgruppe sind, fördern sie die Akzeptanz von suchtpräventiven Botschaften und gelten als Vorbilder.

Leben ohne Qualm

Die Städteregion Aachen ist Modellregion im Rahmen der NRW-Landesinitiative „Leben ohne Qualm“ (LoQ). Gemeinsam mit Kollegen aus Nordrhein-Westfalen entwickeln wir Maßnahmen zur Tabakprävention, die hier eingesetzt und erprobt werden. Zu unseren Angeboten gehören zum Beispiel

  • das fünf-Schritte-Programm zur erfolgreichen Umsetzung eines Gesamtkonzeptes zur Tabakprävention an Schulen
  • der LoQ-Parcours
  • der Luftballonwettbewerb „Lass einen los“ zum Weltnichtrauchertag
  • der HipHop-Wettbewerb „Leben ohne Qualm“

Check it!

Da kurzfristige Aktionen im Rahmen der schulischen Suchtprävention wenig erfolgreich sind, bieten wir mit check it! eine Unterrichtsreihe für Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 an. Check it! beinhaltet fünf Pflichtbausteine für die Schüler und einen für die Eltern. Zwei Bausteine gestaltet dabei der Klassenlehrer, der Beratungslehrer oder der Schulsozialarbeiter (nach Anleitung). Alle anderen Termine werden von externen Referenten (Jugend- und Drogenberatung, Polizei und Selbsthilfe) übernommen. Check it! wurde in Mühlheim a.d. Ruhr entwickelt und wird mittlerweile in vielen NRW-Städten erfolgreich durchgeführt.

Euregionaler Präventionsmonat

Die Menschen im Dreiländereck kennen schon längst keine Grenzen mehr. Gerade Jugendliche genießen ihre Freizeit in allen drei Ländern: Deutsche fahren beispielsweise in niederländische Coffeeshops, Belgier besuchen Discotheken in Deutschland und Niederländer feiern bei Festivals in Belgien. Daher ist es logisch und notwendig, dass auch wir mit unseren präventiven Bemühungen über Grenzen hinweg denken. Dies geschieht regelmäßig im euregionalen Arbeitskreis euPrevent. Seit 2005 hat sich diese Form der partnerschaftlichen, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit etabliert.