Danke an unsere Spender

Kategorien

Archiv

Kategorie: stark statt breit

Presseinfo: Offener Elternabend – Cannabiskonsum bei Jugendlichen

veröffentlicht am 9. April 2018

In der Pubertät gehört für die meisten Jugendlichen das Experimentieren mit Rauscherfahrungen zum Erwachsen werden dazu. Einige greifen dabei nicht nur zu Alkohol oder Zigaretten, sondern auch zu illegalen Drogen wie Cannabis. Mit seiner spezifischen Wirkung scheint es besonders interessant für junge Menschen zu sein. Aber was genau macht den Reiz von Marihuana und Haschisch aus? Wie wirken die Substanzen? Welche Risiken und Nebenwirkungen bringen sie gerade in der Pubertät mit sich? Wie können Eltern den Konsum bei ihren Kindern erkennen und wie sollten sie darauf reagieren?

Um Eltern ihre Unsicherheiten zu nehmen und Fragen zu beantworten, stehen Experten der Suchthilfe Aachen bei einem offenen Informationsabend am Donnerstag, den 19. April zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Jugend- und Drogenberatung, Herzogstr. 4, 52070 Aachen. Der Eintritt beträgt fünf Euro, die zu Beginn des Infoabends entrichtet werden. Um eine Anmeldung bis zum 12. April wird unter der Telefonnummer 0241/9809210 oder per E-mail an baksa {at} suchthilfe-aachen(.)de gebeten. Der Elternabend findet statt im Rahmen der Aktion „Kiff Dich nicht weg“ des Arbeitskreises Suchtprävention in der StädteRegion Aachen. (mehr …)

Einladung: Methodenschulung Cannabis für Schulen und Jugendeinrichtungen

veröffentlicht am 6. April 2018

Ob in der Politik oder Presse: Das Thema Cannabis wird momentan stark diskutiert. Auch bei Jugendlichen sind die Produkte der Pflanze Cannabis, wie beispielsweise Marihuana oder Haschisch, weiterhin aktuell. Und obwohl einiges dafürspricht, dass der regelmäßige Konsum gerade für Jugendliche Risiken mit sich bringen kann, ist die Droge mit ihrer spezifischen Wirkung für sie spannend und interessant.Einiges ist in der Zielgruppe an Wissen darüber bekannt, doch Halbwahrheiten und Mythen halten sich beständig.

Innerhalb unserer Fortbildung im Rahmen der Kampagne des Arbeitskreises Suchtprävention in der StädteRegion Aachen „Kiff Dich nicht weg“ am Montag, den 07.05.2018, 14.00 bis 17.00h in den Räumlichkeiten der Suchthilfe Aachen möchten wir Multiplikatoren aus Einrichtungen im Stadtgebiet Aachen daher erprobte Methoden der Cannabisprävention präsentieren, die Sie zeitnah und „eins zu eins“ im Unterricht oder Gruppenstunden durchführen können.

Die vorgestellten Methoden sind innerhalb eines „Methodenkoffers Cannabisprävention“ – entwickelt von Kollegen der Suchthilfe direkt in Essen – kompakt zusammengeführt, den Sie anschließend kostenfrei bei uns entleihen können. Folgende Methoden werden vorgestellt und angespielt:

  • „Wer schon mal…“
  • „Bilderrätsel“
  • Cannabis-Quiz“
  • „Streckstoff-Joint“
  • „Gründe – Wirkung – Folgen“
  • „Karusselldiskussion“

Ab 13.45h wartet ein kleiner Imbiss auf Sie.
Die Kosten betragen 15 Euro pro Person (bar zu entrichten zu Beginn der Fortbildung; Quittung wird erstellt). Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis Montag, den 30.04.2018 an michel {at} suchthilfe-aachen(.)de, Tel.: 0241/41356130.

 

Infoabend Cannabis für interessierte Eltern

veröffentlicht am 19. März 2018

Wenn Jugendliche sich entscheiden, illegale Drogen zu konsumieren, dann handelt es sich am ehesten um Cannabis. Laut Drogenaffinitätsstudie 2015 haben 9,7% der 12-17-Jährigen schon mal gekifft. Bei den Mädchen kiffen 0,5% regelmäßig, bei den Jungen sind es 1,1%. Je älter sie werden, desto interessanter und spannender scheint die Droge mit ihrer spezifischen Wirkung zu werden: Unter den 18-25-Jährigen haben bereits 34,5% jemals gekifft. 4,8% der jungen Männer und 2,7% der jungen Frauen kiffen regelmäßig. Eltern wissen oft in der Anfangszeit nicht, dass ihre Schützlinge konsumieren.

Innerhalb unseres offenen Informationsabends am Donnerstag, 19.04.2018, 18 bis 19.30 Uhr, in den Räumlichkeiten der Jugend- und Drogenberatung der Suchthilfe Aachen, Herzogstr. 4, 52070 Aachen möchten wir deshalb über die Droge, ihre Risiken gerade im jungen Alter, Erkennungsmerkmale und Konsequenzen für den Umgang mit Betroffenen informieren. Der Abend ist ein offenes Angebot für interessierte Eltern. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Kampagne „Kiff dich nicht weg“ des Arbeitskreises Suchtprävention in der StädteRegion Aachen.

Um eine Anmeldung bis zum 12.04.2018 unter Tel.: 0241/9809210 oder baksa {at} suchthilfe-aachen(.)de wird gebeten.

Kiff Dich nicht weg – neue Kampagne des AK Suchtprävention

veröffentlicht am 5. April 2017
energy eyes brain

„Kiff Dich nicht weg!“ so lautet die Aktion zur Cannabisprävention des Arbeitskreises Suchtprävention in der StädteRegion Aachen.

Kiff Dich nicht weg, weil…

We love you brain: Kiffen ist schädlich. Für Jugendliche schädlicher als für Erwachsene, weil es in die Reifung des Hirns eingreift. Wer schon besonders früh oder viel kifft, muss mit einem schlechteren Gedächtnis rechnen.

We love your energy: Der Konsum von Cannabis belastet das Herz-Kreislauf-System. Intensiver oder dauerhafter Konsum kann teilnahmslos und antriebsarm machen. So schaffst Du die Anforderungen Deines Alltags nicht mehr.

We love your eyes: Cannabis führt unmittelbar zu Leistungseinbußen in der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit und dem Reaktionsvermögen. Bekifft ist das Risiko doppelt so groß, einen Unfall mit dem Rad, Mofa, Roller oder Auto zu bauen.

(mehr …)

„Kiffen für alle?“ – Eine Informationsveranstaltung zur aktuellen Cannabisdebatte

veröffentlicht am 30. März 2017

CIMG1641Über den Einsatz von Cannabis als Medikament wird in den Medien aktuell häufig berichtet. Viele Fachleute vertreten die Meinung, dass das Verbot von Cannabis in Deutschland gescheitert ist und die aktuelle Gesetzgebung auf den Prüfstand gehört. Eine Neubewertung der am häufigsten genutzten illegalen Droge in Deutschland wird daher an vielen Stellen diskutiert.

Wie beeinflusst diese öffentliche Diskussion das Konsumverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen?
Dr. Hans-Jürgen Hallmann, Landeskoordinator für Suchtvorbeugung und Vorstand der ginko Stiftung für Prävention, referierte jetzt über den aktuellen Stand der Cannabisdebatte, über die Auswirkungen auf die präventive Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen und geht dabei auch auf historische Aspekte der heutigen Drogenpolitik ein.

Die Wirkung dieser gesellschaftlichen Diskussion auf die regionale Suchtvorbeugung sowie den Jugendschutz, Informationen zur aktuellen Gesetzgebung und Erfahrungen aus der Beratung und Behandlung von Konsumenten standen im Mittelpunkt der anschließenden Diskussion mit dem Publikum und weiteren Gästen. (mehr …)