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Kategorie: Presseinformation

Offener Elternabend: Internet- und Handynutzung bei Jugendlichen

veröffentlicht am 15. Februar 2019

Smartphone und mobiles Internet gewinnen für immer mehr Jugendliche an Bedeutung. Eltern betrachten die ausschweifendere Handynutzung dagegen mit zunehmender Sorge und Ängsten. Was macht die Faszination für Jugendliche aus? Wie viel digitale Medien ist noch „normal“? Wie kann die Handynutzung des Kindes begrenzt werden?

Dies sind einige der Fragen, auf die Christina Cytron, Mitarbeiterin der Jugend- und Drogenberatung der Suchthilfe Aachen im Rahmen eines offenen Informationsabends für interessierte Eltern eingeht. Dieser findet statt am Donnerstag, 21. Februar von 18 bis 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Jugend- und Drogenberatung, Herzogstraße 4, 52070 Aachen. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Anmelden kann man sich bei der Suchthilfe Aachen, Edith Baksa, Telefon 0241/980920, baksa {at} suchthilfe-aachen(.)de. (mehr …)

Ein ganzes Viertel wird Pate für Blumenbeete

veröffentlicht am 13. Februar 2019

Im Gartenprojekt Querbeet der Suchthilfe Aachen werden Schwerstabhängige angeleitet, verschiedene Grünflächen in der Stadt zu bepflanzen und zu pflegen. Pro Stunde erhalten die Klienten für diese Arbeit 1,50 Euro und eine warme Mahlzeit in der Einrichtung Troddwar – Kontakt.Netzwerk.Niedrigschwellig. am Kaiserplatz. Mit gleich drei Beeten ist Querbeet im Aachener Frankenberger Viertel aktiv und erfreut mit bunten Blumen Anwohner und Geschäftsleute gleichermaßen. „Die Blumentöpfe an Zäunen oder Laternen sowie die liebevoll bepflanzten Beete im Frankenberger Viertel zaubern einem auch bei Aachener Regenwetter immer ein Lächeln ins Gesicht,“ freut sich Carolin, Inhaberin des Studios „MeinPilates“. „Sie laden ein, auch mal innehalten lassen in der Hektik des Alltags, zum Beispiel um ein Foto zu machen.“

Von der Idee zur Umsetzung
Die Begeisterung hat nun dazu geführt, dass gleich das ganze Viertel durch eine Spendenaktion die Patenschaft für die Beete übernommen haben. Die Initiatoren Astrid Siemens, Anwohnerin, und Michael Mauer, Blogger der Seite „Wir Frankenberger“ fassen ihr Engagement zusammen: „Wir haben in jedem Geschäft, in jedem Café oder Restaurant im Frankenberger Viertel gefragt, ob wir Spendendosen aufstellen dürfen. Nicht alle kannten das Troddwar und das Herzensprojekt Querbeet der Suchthilfe Aachen. Doch bis auf einen Inhaber haben alle begeistert reagiert und sich beteiligt.“ So wurde nicht nur Geld durch die Geschäftsleute, ihre Kunden und die Anwohner gesammelt, sondern auch die Arbeit am Kaiserplatz vorgestellt und Hemmschwellen abgebaut. „Fast noch wichtiger als der reine Spendenbetrag ist das Engagement der beiden und die Offenheit aller“, freut sich Laurids Elsing, Mitarbeiter der Suchthilfe Aachen. Gabriele Prill, Inhaberin des Geschäftes MAX fasst zusammen: „Es ist immer schön, wenn jemand die Initiative ergreift. Die Querbeete verschönern unsere Stadt und das Troddwar hilft Süchtigen. Ein echter Gewinn für alle.“

Liste der beteiligten Geschäfte/Lokale
Baristinho, Blumen emonds, bodega, Café hase, Caros Lädchen, Die Bar Cantona, die fotografin aachen, divinum, Flair Modesalöngchen, Fraktion SPD Aachen, Frankenberger Barber Club, Frankenberger Buchladen, Frankenberger Hof, Frankenberger Schere, Giftland, Gloria design (Pling Pling), Haarschneider und Räuber, HOBO, Hot Wok, Insulaner, Kiosk Carisma, Laserkatze, Liebesdienste, little something, little something Büchel, Marsha’s Haarstudio, Mauer Michael, MAX, MeinPilates, Memo’s Grill, Moog Immobilien & Consulting, Pfeifenstudio Jurewicz, Plattenbau, Praxis für Osteopathie Christine Schreiber, Siemens Astrid, Tam Tam, Zacharias Grill
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern und Unterstützern!

Spendenmöglichkeit:
Suchthilfe Aachen/Caritasverband, IBAN: DE60 3905 0000 0000 0070 70, BIC: AACSDE33, Sparkasse Aachen, Spendenzweck „Troddwar“

Vergessenen Kindern eine Stimme geben – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern

veröffentlicht am 11. Februar 2019

Unter dem Motto „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ findet vom 10. bis 16. Februar die deutschlandweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien statt. Daran beteiligt sich auch das Angebot „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ der Suchthilfe Aachen. Am Dienstag, den 12.02.2019 zeigt die Suchthilfe Aachen gemeinsam mit dem Apollo Kino um 20 Uhr den Film „Schloss aus Glas“ des Regisseurs Destin Daniel Cretton. Der Film basiert auf dem autobiografischen Roman von Jeanette Walls. Buch und Film erzählen die Geschichte ihrer schweren Kindheit mit drei Geschwistern, einer kreativen, aber impulsiven Mutter und ihrem alkoholkranken Vater (FSK: 12 Jahre). Im Anschluss stehen die Mitarbeitenden von „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ für Fragen und einen fachlichen sowie persönlichen Austausch zur Verfügung. Der Eintritt beträgt sieben Euro. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf im Apollo Kino und der Suchthilfe Aachen (Hermannstr. 14, Tel.: 0241/41356128, suchtberatung {at} suchthilfe-aachen(.)de) sowie an der Abendkasse.

Feuervogel feiert zehnten Geburtstag
Mit der Kinovorstellung beginnt ein vielfältiges Jahresprogramm rund um das Thema „Kinder aus suchtbelasteten Familien“. Denn das Angebot „Feuervogel“ feiert seinen zehnten Geburtstag. Was 2009 mit einem dreijährigen Modellprojekt startete, ist heute aus dem Portfolio der Suchthilfe Aachen nicht mehr wegzudenken. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir unsere Hilfen über diese zehn Jahre lang aufrechterhalten und ausbauen konnten“, freut sich Marie Gurr, Einrichtungsleiterin. „Denn dass der Feuervogel dieses Alter je erreichen wird, war nicht immer absehbar.“ Nach dem Projektzeitraum liefen die finanziellen Mittel aus und eine Schließung drohte. „Durch die Unterstützung vieler großzügiger, treuer Firmen- und Privatspender sowie kreativer Spendenaktionen können wir weiter den betroffenen Mädchen und Jungen zur Seite stehen. Dafür sind wir sehr dankbar“, ergänzt Gudrun Jelich, Leiterin der Suchthilfe Aachen. Darüber hinaus wird das Gruppenangebot seit sechs Jahren, die Einzelfallhilfen seit über einem Jahr regelfinanziert durch die Jugendämter in der Stadt und StädteRegion Aachen.
Das Jubiläumsjahr wird nun gebührend gefeiert – u.a. mit einer Fachtagung, einem Sommerfest sowie fachlichen Austauschtreffen. Das Veranstaltungsprogramm der Suchthilfe Aachen steht auf der Webseite www.suchthilfe-aachen.de unter „Aktuelles“ zur Verfügung. (mehr …)

Komasaufen: Kampagne „bunt statt blau“ startet in Aachen

veröffentlicht am 1. Februar 2019

DAK-Gesundheit und Suchthilfe Aachen suchen zum zehnten Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch 

Aachen, 01. Februar 2019. Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startet die DAK-Gesundheit jetzt offiziell ihre Kampagne „bunt statt blau“ 2019 zur Alkoholprävention in Aachen und Städteregion. Im zehnten Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. Hintergrund: 2017 kamen bundesweit 21.721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen wieder leicht gesunken. Experten fordern weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch die Suchthilfe Aachen. Alle Schulen in der Städteregion sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre Schüler bis 31. März Plakate dagegen entwerfen zu lassen. Verbunden mit der Kampagne ist die „Aktion Glasklar“, die seit vierzehn Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt. Beim sogenannten Komasaufen gab es 2017 in der Städteregion mit 107 einen leichten Rückgang um 0,9 Prozent. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Michael Engels von der DAK-Gesundheit in Aachen. „Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders.“ (mehr …)

Suchthilfe Aachen stellt sich neu auf

veröffentlicht am 2. Januar 2019

Die Suchthilfe in der Stadt Aachen wird sich im Jahr 2019 neu aufstellen. Über 14 Jahre wurde sie in Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Aachen und dem Regionalen Caritasverband organisiert.
Mit der Entscheidung des Diakonischen Werkes in 2017, sich auf bestimmte Arbeitsfelder bzw. im Umfang zu konzentrieren, wird die Suchthilfe in der Stadt Aachen ab dem 01. Januar 2019 in alleiniger Trägerschaft des Caritasverbandes fortgeführt.
Für die Klienten, Nutzer, Partner und Unterstützer ändert sich in der Inanspruchnahme der Unterstützung nichts – zumal die Mitarbeitenden bisher schon vor Ort eng zusammengearbeitet haben.
Alle Mitarbeitenden werden von der Caritas übernommen, so dass die Arbeit nahtlos in bewährter Weise fortgesetzt werden kann.

Im Altkreis werden Diakonisches Werk und die Städteregion Aachen mit ihrem Gesundheitsamt die Verantwortung für Suchtfragen wahrnehmen. Auf dieser Grundlage wird zwischen allen drei Beteiligten – Caritas, Diakonie und Städteregion – ein neuer Suchthilfeverbund für die gesamte Städteregion entstehen.