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Kategorie: Presseinformation

„Goodbye Magersucht“ – Lesung im Café Pausenbrot mit Nadine Eckmann

veröffentlicht am 19. August 2019

Nadine Eckmann war drei Jahre magersüchtig. Ihr Essverhalten wurde von Zwängen und Kontrolle bestimmt. Essen war nicht lust-, sondern qualvoll. Erst nach einem Klinikaufenthalt schaffte sie es, langsam wieder in die Normalität zurück zu finden. Auf dem Weg zu mehr Lebensmut hat sie das Kochen für sich entdeckt. „Kochen wurde für mich zum Ausdruck für das Leben selbst – es gibt mir Kraft und macht mich glücklich“, erklärt Nadine Eckmann heute. Und so erzählt sie am Donnerstag, den 12. September 2019, 19 Uhr im Café Pausenbrot in Richterich (Rathausplatz 5) von ihren Erfahrungen mit der Essstörung, liest Denkanstöße aus ihrem Buch „Goodbye Magersucht – Mein Kochbuch für ein neues Leben“, steht für Fragen zur Verfügung und stellt gesunde Rezepte vor, die auch probiert werden können. Der Eintritt beträgt 12 Euro (ermäßigt 10 Euro). Aufgrund der begrenzten Plätze empfiehlt sich der Kauf einer Eintrittskarte im Vorverkauf.

Essstörungen – ein Thema der Leistungsgesellschaft
Unsere Gesellschaft ist geprägt von Effizienz und Leistungsdruck. „Diese Werte übertragen wir immer häufiger auch auf unser Gesundheitsverhalten und Ernährungsstile“, stellt Ruth Schwalbach, Suchttherapeutin bei der Suchthilfe Aachen fest. Ernährungstrends, -ratschläge und -regeln sind allgegenwärtig – ebenso wie Informationen darüber, welches Essen krankmachen kann. Viele Menschen definieren sich darüber, was oder was sie nicht essen, und fühlen sich so einer bestimmten Gruppe zugehörig oder grenzen sich von anderen ab. „Manche Menschen beschäftigen sich jedoch übermäßig mit dem Thema. Sie halten sich streng an selbst aufgestellte Essensregeln und verzehren nur Lebensmittel, die sie als unbedenklich erachten. Das kann zu psychischen, körperlichen und sozialen Problemen führen“, erläutert Ruth Schwalbach weiter. Kritisch kann es ihrer Meinung nach werden, wenn eine ständige gedankliche Beschäftigung mit der ‚richtigen‘ Ernährung Ausmaße annimmt, die mit einem ‚normalen‘ Alltag nicht mehr zu vereinen sind. Dies trifft beispielsweise zu, wenn jemand deutlich mehr Zeit als üblich für die Planung, Vorbereitung und den Verzehr seiner Nahrung benötigt.

Orthorexie – die übertriebene Auseinandersetzung mit gesundem Essen
Dazu prägte 1997 als erster der US-amerikanische Arzt Steven Bratman den Begriff „Orthorexia nervosa“ (griech. orthos = richtig, orexis = Verlangen, Appetit). Gemeint ist damit eine Fixierung auf gesundes Essen und die vermeintlich richtige Ernährung. Die Erforschung der Orthorexie steht noch am Anfang. Bisher ist unklar, ob es sich bei dem Phänomen um eine eigenständige Essstörung oder eine Variante der Magersucht handelt. Klar scheint jedoch zu sein, dass orthorektisches Essverhalten jedoch die Entwicklung anderer Essstörungen begünstigt. (mehr …)

Presseinfo: Buntes Sommerfest bei Feuervogel

veröffentlicht am 3. Juli 2019

Die Einrichtung „Feuervogel“ für Kinder suchtkranker Eltern der Suchthilfe Aachen, wurde im Mai 2019 als Modellprojekt gegründet. Seitdem flattert der Feuervogel durch die Stadt und ist aus dem vielfältigen Hilfsangebot der Suchthilfe Aachen nicht mehr weg zu denken. Mittlerweile werden dort Kinder und Jugendliche aus Suchtfamilien in vier Gruppen unterstützt. Zusätzlich werden im Rahmen von Einzelfallhilfen Eltern und Familien betreut.

In diesem Jahr feiert Feuervogel nun mit verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen seinen zehnten Geburtstag. „Am Samstag, den 6. Juli veranstalten wir von 12 bis 16 Uhr ein großes Sommerfest in und vor unserer Einrichtung in der Monheimsallee 71. Wir freuen uns auf die betreuten Familien, Freunde, Kooperationspartner, Nachbarn und Interessierte“, erklärt Marie Gurr, Einrichtungsleiterin. „Unsere Türen stehen an diesem Tag offen für alle. Und wie es sich für eine richtige Geburtstagsfeier gehört, ist für ein buntes Programm sowie Grillwürstchen, Kuchen und Waffeln gesorgt.“ Eine Anmeldung ist nicht notwendig, der Eintritt ist frei. (mehr …)

Presseinfo: Schnupper-Workshop: Heilsame Kräfte des Singens erleben

veröffentlicht am 18. Juni 2019

Wer kennt das nicht? Hat man gute Laune, singt und summt man beispielsweise im Auto oder unter der Dusche. Aber auch andersrum entfaltet Singen seine Wirkung: Es fördert unser Wohlbefinden und hebt die Stimmung, auch wenn wir eigentlich misslaunig und gestresst sind. Daher beschäftigen sich mittlerweile auch Wissenschaftler und Therapeuten mit den gesundheitsfördernden Wirkungen von Gesang. „Voraussetzung dafür, dass Singen positive Effekte entfalten kann, ist Spaß und Freude dabei, anstatt Leistungsdruck und Perfektionismus, wie wir ihn vielleicht aus dem Schulunterricht kennen“, erklärt Claudia Makhmaltchi, Singleiterin für heilsames und gesundheitsförderndes Singen. Daher bietet sie gemeinsam mit der Suchthilfe Aachen am Donnerstag, 27.06.2019 von 17.30 bis 19.30 Uhr einen Schnupper-Workshop an. Die Veranstaltung richtet sich an vorsichtige Sing-Neulinge und Menschen, die vielleicht auch mal unschöne Erfahrungen zum Singen gemacht haben. „Zu mir kommen Menschen – meist Frauen – denen in der Kindheit und Jugend das Singen regelrecht verboten wurde, weil sie angeblich „schief“ gesungen haben“, so Makhmaltchi. „Traurig, wenn man bedenkt, welche positiven Effekte ihnen dadurch verwehrt blieben.“

Singen fördert Körper und Seele
Denn die Wissenschaft hat bisher schon viele Wirkungen von Singen erkannt: Dem Körper tut Singen gut, weil durch eine gesunde Vollatmung die Sauerstoffversorgung sowie die Durchblutung verbessert wird.
Das Immunsystem und die Herz-Kreislauf-Funktionen werden verbessert. Auf der seelischen Ebene ist nachweisbar, dass durch das Singen Botenstoffe freigesetzt werden, die glücklich machen, dabei helfen, Emotionen zu regulieren und Stress abzubauen. Besonders hilfreich ist dabei das Singen von so genannten „Healing Songs“ mit eingängigen, positiven Texten, ohne Noten, mit Liedern aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen. So wird die eigene Resilienz gestärkt, also das seelische Immunsystem aufgebaut und ein Gefühl gesunder Lebendigkeit entwickelt. (mehr …)

Einladung – Großes Feuervogel-Sommerfest

veröffentlicht am 11. Juni 2019

Hurra, es ist so weit! Der Feuervogel wird 10 Jahre alt!
Wir können es kaum erwarten, das mit Ihnen und Euch zusammen zu feiern.

Wann? 6. Juli 2019 von 12 Uhr bis 16 Uhr
Wo? In und bei gutem Wetter (Wir drücken unsere Daumen!) auch vor der Einrichtung „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ (Monheimsallee 71, 52062 Aachen)
Was? Unsere Türen stehen an diesem Tag offen für alle. Und wie es sich für eine richtige Geburtstagsfeier gehört, ist für ein buntes Programm, Speis und Trank gesorgt.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig und der Eintritt ist frei – also einfach vorbeikommen und überraschen lassen!

Weitere Informationen zum Feuervogel finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/feuervogelac/ … und um immer auf dem Laufenden zu bleiben, folgen Sie uns auch auf Instagram @feuervogelac

Großzügige Spende von Tästbild an Feuervogel: 6111 € für Kinder suchtkranker Eltern

veröffentlicht am 5. April 2019

Die Karnevalszeit mag vorbei sein, doch die Freude geht dank Tästbild weiter. Seit seiner Gründung vor drei Jahren ist das Trio Tästbild (Tobias Braun, Andreas Dreßel, Bernd Müller) auch sozial aktiv. Die drei Freunde engagieren sich für Kinder und Jugendliche im Raum Aachen und haben unter anderem schon das Kinderheim „Maria im Tann“, die Kinderhospizarbeit, die Kinderkrebshilfe und den Öcher-Karnevals-Kulturpreis unterstützt.

Auch Feuervogel wurde im letzten Jahr von Tästbild mit 1111 Euro unterstützt. Feuervogel möchte Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien beistehen und sie bestärken, damit die Kinder wieder Kind sein dürfen und so hoffentlich ihre seelische Gesundheit bewahren. Denn Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien müssen häufig Aufgaben ihrer Eltern übernehmen, das „Geheimnis“ nach außen schützen, erfahren oft Vernachlässigung sowie seelische oder bisweilen gar körperliche Gewalt.

In diesem Jahr nun feiert Feuervogel sein zehnjähriges Bestehen. Um das Geburtstagsgeschenk zum ersten „Runden“ möglichst üppig ausfallen zu lassen, haben sich die drei Jungs von Tästbild mächtig ins Zeug gelegt. So wurde passend zum Sessionshit „Männergrippe“ ein Schal verkauft und unter dem Motto „Männergrippe trifft Puffel“  eine eigene Charity-Karnevalsveranstaltung am Hirsch Center ins Leben gerufen. An der beteiligten sich spontan Öcher Künstler, Vereine und Prinzen. „Wir haben während der Session die Chance, die Bühne für Kinder zu nutzen, denen es nicht so gut geht. Toll, dass so viele Öcher das unterstützt haben.“, führen die drei einstimmig aus.

Wichtigstes Fazit nach dieser Session: Charity in Aachen – das funktioniert! Unglaubliche 6111 Euro haben die drei von Tästbild am 2. April den Mitarbeitern von Feuervogel überreicht. Da kann man dem Öcher Fastelovvend ebenso wie der Öcher Jugend- und Sozialarbeit ja nur wünschen, dass die drei am Ball bleiben.

(Text: Tobias Braun, Fotos: Stefan Overath)

Auf den Fotos von links nach rechts:

Bernd Müller, Marie Gurr, Matthias Soppe, Andreas Dreßel, Tobias Braun