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Kategorie: Fotogalerie

Großer Besucherandrang beim zweiten Design- und Nachtmarkt im Troddwar

veröffentlicht am 10. Oktober 2018

Unsere niedrigschwellige Einrichtung „Troddwar – Kontakt. Netzwerk. Niedrigschwellig.“ der Suchthilfe Aachen am Kaiserplatz hat erneut ihre Türen geöffnet. Diesmal für den zweiten „Ein m² Markt“. Rund 400 Designinteressierte, Neugierige, Nachbarn und Nachtschwärmer kamen, um durch die Kunst- und Designwaren der 13 Aussteller zu stöbern. Auch Querbeet war mit einem eigenem Stand vertreten. Dort wurden, neben den bereits in ganz Aachen bekannten Blumendosen, kleine, von den Besuchern des Troddwar hergestellte Betonvasen, verkauft. Für das leibliche Wohl der Gäste war mit dem Foodtruck von Roadfood und Leckereien des Café Hase gesorgt. Musikalisch wurde der Abend durch DJ Tata und DJ Aeron begleitet.

Sehen Sie hier einige Eindrücke vom Abend. Wir danken Micheal Mauer von Wir Frankenberger für die schönen Fotos, von diesem wunderbaren Abend.

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Interview zum Aktionstag Glücksspielsucht

veröffentlicht am 8. Oktober 2018

Am 26.09.2018 fand der deutschlandweite Aktionstag Glücksspielsucht statt. Alleine in Nordrhein-Westfalen leben über 80.000 Menschen, die mit dem Glücksspielen Probleme haben. Hinzuzählen muss man neben den Betroffenen selbst ihre Angehörigen – wie Partner, Kinder oder Eltern. Auch sie werden oft erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Denn die Folgen der Glücksspielsucht sind gravierend: Überschuldung, Wohnungs- und Arbeitsplatzverlust, Zerbrechen von Familien, Vereinsamung bis hin zum Suizid. Um auf das Thema Glücksspielsucht aufmerksam zu machen und diese Suchtform stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, beteiligen sich in NRW heute viele Institutionen wie unsere an dem Aktionstag.

Im Rahmen des Aktionstages hat die Suchthilfe Aachen den Autor Leonard Prandini eingeladen. Er studierte Psychologie und Philosophie in Bonn. Einige Zeit lang arbeitete er in einer Spielhalle, wo er Gelegenheit bekam, sich mit Spielern über ihre oft tragischen Lebensschicksale zu unterhalten. Entstanden ist sein Debütwerk „Alles Verlorene noch einmal in den Händen halten”, in dem er den Protagonisten Christoph durch seinen Alltag beginnt. Wie er den Tag beginnt, gewinnt, verliert und immer wieder entscheidet, jetzt endlich mit dem Glücksspiel aufzuhören. Im Anschluss an die Lesung standen Leonard Prandini sowie Kristina Latz, Suchttherapeutin bei der Suchthilfe Aachen für die vielen Fragen der Zuhörer zur Verfügung. Frau Latz stand uns auch für diesen Blogbeitrag für ein Interview zur Verfügung.

Frage:
Spielhallen sind schon ein besonderer Ort: abgeklebte Scheiben, der Geruch, die Wandfarbe, kostenlose Getränke und Snacks. Zufall oder Masche?

Antwort:
Die Spielhallen sorgen schon sehr bewusst dafür, dass der Spieler dort Zeit und Raum vergisst und sich möglichst wohl fühlt. Oftmals ist es auch ein „Guter Grund“ dort hin zu gehen um nur mal einen Kaffee zu trinken. Süchtige Spieler schaffen dann aber den Absprung leider nicht und die „Masche“ hat sich gelohnt. (mehr …)

Sommerferien-Programm für Feuervogel

veröffentlicht am 24. August 2018

Für die Feuervögelchen gab es in diesem Jahr wieder ein spannendes Sommerferienprogramm:

Der erste Tagesausflug am 25. Juli ging in den Barfußpfad nach Brunssum. Am 7. August besuchte die Gruppe der „großen“ Mädels Maastricht, haben sich dort die Stadt angeguckt, waren ein bisschen shoppen und haben sich natürlich – ganz landestypisch – Frikandel-Spezial gegönnt. Für den nächsten Ausflug mussten die Feuervögelchen nicht lange reisen, denn auch unsere Heimatstadt hat viel zu bieten: Am 9. August stand ein Besuch des Centre Charlemagne auf dem Programm. Dort konnten sich die Feuervögelchen die Ausstellung „Uns gehört die Stadt! Kids, Kunst und Krawall in Aachen“ anschauen. Im Anschluss an den Rundgang besuchten sie dort einen Workshop übers „Stylewriting“ – also Graffiti-Schrift malen. Der letzte Tagesausflug ging am 22. August in den Kletterwald nach Aachen.

Von diesen und anderen aktivitäten im Angebot „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ berichten wir in unseren Social Media-Kanälen bei Instagram und Facebook. Uns finden Sie hier:  www.facebook.com/feuervogelac, www.instagram.com/feuervogelac. Wir freuen uns auf Ihre Likes!

Nachtrag zum Austauschtreffen Suchtprävention

veröffentlicht am 15. Mai 2018

Auf Wunsch der Teilnehmenden wurde beim ersten Austauschtreffen Suchtprävention in diesem Jahr auf das Thema „Stoffkunde – Trends und Tendenzen“ eingegangen. Nach einer Vorstellungsrunde lernte die Teilnehmenden das Rauschquartett kennen. Anschließend wurden die Hauptgruppen „Stimulanzien“, „Sedativa“ und „Halluzinogene“ in Form einer Untergruppenarbeit und eines theoretischen Inputs näher beleuchtet. Auch die Erfahrungen im Bereich der einzelnen Institutionen und Zielgruppen wurden diskutiert.

Den Vortrag mit Fotoprotokoll zur gestrigen Veranstaltungen finden Sie hier als Download. Interessant ist vielleicht auch dieses Lexikon der Süchte.

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10. Herbstfortbildung: Migration – Trauma – Sucht

veröffentlicht am 29. November 2017

Unter den Flüchtlingen, die in den zurückliegenden Jahren Deutschland erreicht haben, findet sich eine nennenswerte Gruppe von Menschen mit 

  • riskantem,
  • schädlichem oder
  • abhängigem Konsummuster von psychoaktiven Substanzen.

Dies betrifft nach unserer Beobachtung sämtliche gebräuchliche legale wie illegale Substanzen. Die Gründe hierfür sind sehr verschieden: So neigen einige Flüchtlinge vielleicht zu einem problematischen Gebrauch von Alkohol, weil sie aus kulturellen und/oder religiösen Gründen den Um-gang mit dieser Substanz nicht gelernt haben und mit dem leichten Zugang zum Alkohol nicht umgehen können. Gerade Flüchtlinge aus Vorder- und Mittelasien, stammen vielfach aus Herkunftsländern, in denen der Opioidgebrauch kulturell akzeptiert oder toleriert ist. So erhalten in Afghanistan die Menschen nicht selten bereits im Säuglings- oder Kleinkindalter mit Opium gegen Durchfall und Husten. Auch im Iran wird traditionell bei Schmerzen oder als Einschlafhilfe Opium konsumiert. Andere haben den Konsum von Amphetaminen und anderen Stimulanzien als aufputschende Kriegsdrogen in regulären oder irregulären militärischen Verbänden kennengelernt.
Aus den großen deutschen Städten und Ballungsregionen – wie Köln, Frankfurt, Hamburg und Berlin – erkennt man schon jetzt eine Zunahme von Anfragen zur Beratung und Behandlung von Flüchtlingen mit Substanzstörungen unterschiedlicher Art und Ausprägung. Exakte Zahlen liegen jedoch noch nicht vor. Diese Städte sind uns meist etwas voraus, sodass sich hieraus aber vielleicht schon jetzt die für uns zu erwartenden Herausforderungen ableiten lassen. Diesen wollten wir uns mit der diesjährigen Herbstfortbildung unter dem „Sicherheit finden: Migration – Trauma – Sucht; Eine Herausforderung (nicht nur) für die Suchthilfe“ widmen.

In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen alle Vorträge, die Tagungsmappe, weitere Informationen sowie Bilder zur Veranstaltung zur Verfügung.

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