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Feuervögelchen gesucht

veröffentlicht am 15. Oktober 2018

In der Einrichtung Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern der Suchthilfe Aachen sind Plätze frei: Bei Feuervogel arbeiten wir in altersgerechten und genderspezifischen Gruppen und bieten den Kindern aus suchtbelasteten Familien spezielle Hilfe an. In den Gruppen können die Kinder einmal wöchentlich mit Gleichgesinnten und Experten über das Familiengeheimnis sprechen und erfahren so eine enorme Entlastung. Parallel dazu arbeiten wir mit den Eltern an ihrer Erziehungskompetenz.

  • In der Gruppe für Mädchen zwischen vierzehn und achtzehn Jahren sind zwei Plätze frei.
  • In den Gruppen für Jungen und Mädchen zwischen acht und zwölf Jahren sind aktuell zwei Plätze frei. Ab November zwei weitere Plätze.  

Darüber hinaus verfügen wir über freie Kapazitäten im Bereich Erziehungsbeistandschaft und Sozialpädagogische Familienhilfe für suchtbelastete Familien.
Sollten Sie mit entsprechenden Familien bzw. Kindern zusammen arbeiten und einen Bedarf feststellen, dann melden Sie sich gerne unter der Telefonnummer 0241-41360840 oder per E-Mail an feuervogel {at} suchthilfe-aachen(.)deDies gilt selbstverständlich auch bei möglichen Rückfragen.

Kategorie(n): Info

Großer Besucherandrang beim zweiten Design- und Nachtmarkt im Troddwar

veröffentlicht am 10. Oktober 2018

Unsere niedrigschwellige Einrichtung „Troddwar – Kontakt. Netzwerk. Niedrigschwellig.“ der Suchthilfe Aachen am Kaiserplatz hat erneut ihre Türen geöffnet. Diesmal für den zweiten „Ein m² Markt“. Rund 400 Designinteressierte, Neugierige, Nachbarn und Nachtschwärmer kamen, um durch die Kunst- und Designwaren der 13 Aussteller zu stöbern. Auch Querbeet war mit einem eigenem Stand vertreten. Dort wurden, neben den bereits in ganz Aachen bekannten Blumendosen, kleine, von den Besuchern des Troddwar hergestellte Betonvasen, verkauft. Für das leibliche Wohl der Gäste war mit dem Foodtruck von Roadfood und Leckereien des Café Hase gesorgt. Musikalisch wurde der Abend durch DJ Tata und DJ Aeron begleitet.

Sehen Sie hier einige Eindrücke vom Abend. Wir danken Micheal Mauer von Wir Frankenberger für die schönen Fotos, von diesem wunderbaren Abend.

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Veranstaltungshinweis: Neuroenhancement und Gehirndoping

veröffentlicht am 8. Oktober 2018

Wir möchten Sie herzlich zu der Fortsetzung unserer Vortragsreihe zum Thema „Männersüchte – Frauensüchte: Was ist anders?! Ursachen, Verläufe und Auswirkungen von Suchterkrankungen“ einladen. Diese veranstaltet die Suchthilfe Aachen als Kooperationspartner der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen, dem Zentrum für Psychische Gesundheit für Studierende der Uniklinik Aachen sowie der Sozialberatung der RWTH Aachen.

Die kostenlose Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 30.10.2018, 18 bis 20 Uhr im Seminarraum des Uniklinikums.

Auf Sie warten folgende Vorträge und Referenten:

„Pille rein, Note gut? Leistungsbezogener Substanzkonsum unter den Studierenden.“
Sind Hirndoping oder Neuro-Enhancement, die Einnahme (rezeptpflichtiger) Medikamente, unter Studierenden ein verbreitetes Phänomen? Beschränkt sich der leistungsbezogene Substanzkonsum auf „Turbolernen“ mit Hilfe von Ritalin?
Der Vortrag zeigt die Bandbreite der angewendeten Substanzen, der dahinterliegenden Motive und der Anwendungssituationen für Substanzkonsum im Studium. Darüber hinaus werden diesbezügliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen jungen Männern und Frauen aufgezeigt.
Jonas Poskowsky, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung GmbH, Hannover weiterlesen

Kategorie(n): Info, Termine

Interview zum Aktuionstag Glücksspielsucht

veröffentlicht am 8. Oktober 2018

Am 26.09.2018 fand der deutschlandweite Aktionstag Glücksspielsucht statt. Alleine in Nordrhein-Westfalen leben über 80.000 Menschen, die mit dem Glücksspielen Probleme haben. Hinzuzählen muss man neben den Betroffenen selbst ihre Angehörigen – wie Partner, Kinder oder Eltern. Auch sie werden oft erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Denn die Folgen der Glücksspielsucht sind gravierend: Überschuldung, Wohnungs- und Arbeitsplatzverlust, Zerbrechen von Familien, Vereinsamung bis hin zum Suizid. Um auf das Thema Glücksspielsucht aufmerksam zu machen und diese Suchtform stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, beteiligen sich in NRW heute viele Institutionen wie unsere an dem Aktionstag.

Im Rahmen des Aktionstages hat die Suchthilfe Aachen den Autor Leonard Prandini eingeladen. Er studierte Psychologie und Philosophie in Bonn. Einige Zeit lang arbeitete er in einer Spielhalle, wo er Gelegenheit bekam, sich mit Spielern über ihre oft tragischen Lebensschicksale zu unterhalten. Entstanden ist sein Debütwerk „Alles Verlorene noch einmal in den Händen halten”, in dem er den Protagonisten Christoph durch seinen Alltag beginnt. Wie er den Tag beginnt, gewinnt, verliert und immer wieder entscheidet, jetzt endlich mit dem Glücksspiel aufzuhören. Im Anschluss an die Lesung standen Leonard Prandini sowie Kristina Latz, Suchttherapeutin bei der Suchthilfe Aachen für die vielen Fragen der Zuhörer zur Verfügung. Frau Latz stand uns auch für diesen Blogbeitrag für ein Interview zur Verfügung.

Frage:
Spielhallen sind schon ein besonderer Ort: abgeklebte Scheiben, der Geruch, die Wandfarbe, kostenlose Getränke und Snacks. Zufall oder Masche?

Antwort:
Die Spielhallen sorgen schon sehr bewusst dafür, dass der Spieler dort Zeit und Raum vergisst und sich möglichst wohl fühlt. Oftmals ist es auch ein „Guter Grund“ dort hin zu gehen um nur mal einen Kaffee zu trinken. Süchtige Spieler schaffen dann aber den Absprung leider nicht und die „Masche“ hat sich gelohnt. weiterlesen

Gastbeitrag: Alkohol am Steuer – Diese Bußgelder drohen bei Überschreitung der Promillegrenze

veröffentlicht am 1. Oktober 2018

Der Konsum von Alkohol mindert die Reaktionsfähigkeit und schränkt die Einschätzung von Gefahrensituationen ein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Alkohol am Steuer verboten ist. In Deutschland gilt die Promillegrenze. Für welchen Alkoholwert diese festgesetzt ist und welche Bußgelder bei einer entsprechenden Überschreitung zu erwarten sind, klärt der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. auf seinem kostenlosen Ratgeberportal

Der Promillewert setzt den Alkoholanteil im Blut eines Menschen in Relation mit der Körperflüssigkeit, die bei Frauen bei etwa 60% und bei Männer bei ca. 70% liegt. Daraus resultiert die in Deutschland seit 2001 festgelegte Promillegrenze, welche bei 0,5 liegt. Unter diesem Wert ist das Autofahren grundsätzlich nicht verboten. Dennoch sollte auch in einem solchen Fall Achtsamkeit herrschen, denn wer mit einem Promillewert von 0,3 einen Unfall verursacht, muss ebenfalls mit Sanktionen rechnen.

Noch strenger festgelegt sind die Vorgaben zur Promillegrenze bei unter 21-jährigen und Fahranfängern. Wer Alkohol konsumiert hat, überschätzt häufig sich und seine Fähigkeiten. Alkohol verstärkt diese Selbstbewusstsein noch einmal enorm. Gerade Jugendliche können die Gefahren, die das Autofahren mit sich bringt unter Alkoholkonsum nicht mehr richtig einschätzen. Hinzu kommt, dass die meisten Fahranfänger noch unsicher sind und das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer nur schwer einschätzen können. Um Unfälle zu vermeiden und Fahranfänger für die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren, gilt seit August 2007 ein totales Alkoholverbot für Personen unter 21 Jahren. weiterlesen

Kategorie(n): Gastbeitrag, Info