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Neues Phänomen Orthorexie

veröffentlicht am 16. August 2018

Wir leben in einer Gesellschaft voller Effizienz und Leistungsdruck. Wir sehen, dass dies immer häufiger auch auf Gesundheitsverhalten und Ernährungsstile übertragen wird. Daher sind Ernährungstrends, -ratschläge und -regeln allgegenwärtig – ebenso wie Informationen darüber, welches Essen krankmachen kann. Daher wundert es auch nicht, dass rund 90 Prozent der Deutschen eine gesunde Ernährung wichtig finden. Sich mit Nahrung und Lebensmitteln auseinanderzusetzen und gesundheitsorientiert zu leben ist sicherlich ein gutes Vorhaben, wo doch rund die Hälfte der Deutschen zu dick ist.

Viele Menschen definieren sich heute darüber, was oder was sie nicht essen, und fühlen sich so einer bestimmten Gruppe zugehörig oder grenzen sich von anderen ab. Manche Menschen beschäftigen sich jedoch übermäßig mit dem Thema. Sie halten sich streng an selbst aufgestellte Essensregeln und verzehren nur Lebensmittel, die sie als unbedenklich erachten. Kritisch kann es dabei werden, wenn eine ständige gedankliche Beschäftigung mit der ‚richtigen‘ Ernährung  Ausmaßen annehmen, die mit einem ‚normalen‘ Alltag nicht mehr zu vereinen sind, beispielsweise, wenn jemand deutlich mehr Zeit als üblich für die Planung, Vorbereitung und den Verzehr seiner Nahrung benötigt. Solche Ernährungsweisen können zu psychischen, körperlichen und sozialen Problemen führen. 

Dazu prägte 1997 als erster Steven Bratman, US-amerikanische Arzt, den Begriff „Orthorexia nervosa“ (griech. orthos = richtig, orexis = Verlangen, Appetit). Dieser meint eine pathologische Fixierung auf gesundes Essen und die richtige Ernährung. weiterlesen

Kategorie(n): Info

Ein Fallbeispiel: Flo, 33 Jahre, heroinabhängig, arbeitet bei Querbeet mit

veröffentlicht am 9. August 2018

Gerade im Frühling fallen viele Aufgaben an, sodass täglich bei Querbeet bis zu drei Stunden gearbeitet werden kann. Unterstützt werden die Drogenabhängigen dabei von einem Sozialarbeiter der Suchthilfe Aachen und einem gelernten Gärtner. Regelmäßig arbeitet auch Flo mit. Er ist 33 Jahre alt und heroinabhängig. Nach jahrelanger Obdachlosigkeit wohnt er seit kurzem wieder in einer eigenen Wohnung.

„Querbeet gibt mir die Chance, den Menschen zu zeigen, dass auch wir etwas drauf haben“, erklärt Flo seine Motivation. Sein Kumpel Jupp, 32 Jahre alt, ergänzt: „Es tut gut, wenn die Leute stehen bleiben und mich loben, wie schön das Blumenbeet geworden ist.“ Pro Stunde erhalten die Klienten 1,50 Euro für ihre Arbeit. Dieses kleine ‚Honorar‘ sowie die Pflanzen und Werkzeuge kann das Troddwar dank großzügiger Spenden engagierter Aachener Bürger und Firmen zahlen. Flo hat sein erstes Geld übrigens in einen Setzkasten investiert und züchtet nun Chilipflanzen auf seiner Fensterbank.

Kategorie(n): Info

Presseinfo: Feuervögelchen freuen sich über Spende

veröffentlicht am 3. August 2018

Benefizkonzert des Rotary Club Aachen Connect zugunsten der Suchthilfe Aachen

Das Angebot „Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern“ der Suchthilfe Aachen darf sich über eine Spende von 1000 Euro des Rotary Club Aachen Connect freuen. Zusammengekommen ist dieser Betrag bei einem Benefizkonzert, dass von Dominicus Wurm, Mitglied im Rotary Club Aachen Connect, organisiert und moderiert wurde. Statt Eintrittsgelder wurden die Besucher um einen freiwilligen Beitrag gebeten. „Wir bedanken uns herzlich für die großzügige Summe bei allen Besuchern und den Clubmitgliedern für die Organisation der Benefizveranstaltung“, sagt Marie Gurr, Mitarbeiterin der Suchthilfe Aachen. weiterlesen

Newsletter Gesundheitsförderung aktuell

veröffentlicht am 2. August 2018

Unser nächster Newsletter „Gesundheitsförderung aktuell“ wurde versendet und steht auch hier für Sie zum Download bereit. Auf Sie warten folgende Themen:

  • Ein Gesundheitsreport der AOK zeigt auf, dass Studierende gestresster sind als gleichaltrige Berufstätige.
  • Das Thema „Digitalisierung und Gesundheit“ umtreibt uns gerade. Sie vielleicht auch? Diesem Thema widmen wir uns daher gleich mit zwei Beiträgen („Digitale Medien – Fluch und Segen zugleich?!“ sowie „Wege aus dem digitalen Burnout“).
  • Termine

Viel Spaß beim Lesen. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen.

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Ein Fallbeispiel: Frau S., alkoholabhängig mit psychischen Erkrankungen

veröffentlicht am 27. Juli 2018

Frau S. begann nach ihrer Entlassung aus der stationären Entwöhnungsbehandlung eine Nachsorgemaßnahme in unserer Einrichtung. Für sie war es bereits die zweite stationäre Entwöhnungsbehandlung. Neben ihrer Suchterkrankung war die Patientin an einem posttraumatischen Belastungssyndrom, einer Zwangsstörung sowie an einer Depression erkrankt. Frau S. konnte sich sehr gut in die Nachsorgegruppe integrieren. Von Beginn an litt Frau S. häufig unter Suchtdruck, konnte dies jedoch in der Gruppe thematisieren und Rückfallstrategien erarbeiten. weiterlesen

Kategorie(n): Info