Danke an unsere Spender

Illegale Drogen

Was sagen andere Betroffene zur ambulanten Therapie?

Die ARS tut mir insgesamt gut. Ich lerne in der Gruppe Probleme vor anderen an zu sprechen, was ich in meiner Familie nie gelernt habe. Es hilft mir, die Meinung der Anderen zu hören. Die Gruppe gibt mir insgesamt viel und hilft mir, drogenfrei zu bleiben. Die Einzelsitzungen machen mir richtig Spaß, was ich nie gedacht hätte. Ich bekomme durch die Genogrammarbeit wichtige Erkenntnisse über mich und meine Familie. Durch das Anschauen meiner bisherigen Beziehungen habe ich zum Beispiel auch erkannt, welche Männertypen ich mir bisher ausgesucht habe und hoffe, beim nächsten Mann wird alles – zumindest etwas – anders.
(28-jährige Amphetamin- und Heroinkonsumentin)

Als ich das erste Mal in die Gruppe kam, hatte ich noch Panik und war mir nicht sicher, ob auch alles in der Gruppe bleiben würde, was gesagt wird. Ich hatte auch Schiss wegen meines Berufes, dass was nach außen dringen könnte. Mittlerweile bin ich mir hier sicherer. Ich finde es gut, dass ich hier so reden kann wie ich will und nicht so geschwollen reden muss.
(36-jährige Cannabis-, Amphetamin und Kokainkonsumentin)

Ich habe mich in der Gruppe immer sehr gut aufgehoben gefühlt.
(29-jährige Alkohol- und Cannabiskonsumentin)

Ich habe in der ARS nicht nur gelernt, wie ich drogenfrei bleibe, sondern ich bin selbstsicherer geworden. Dadurch habe ich einen neuen Freundeskreis gefunden. Ich kriege meine Kicks jetzt auch durch Sport und habe vor allem gelernt, nicht mehr so schnell hoch zu gehen, so aggressiv zu reagieren, wenn mir was nicht passt. Dadurch und durch die Drogen hab ich mir schon viele Schwierigkeiten (Schlägereien, Knast) in meinem Leben aufgehalst. Ich kann jetzt Frust besser ertragen und hab also meine – wie nennen die Therapeuten das? – „Impulskontrolle“ (grins) verbessert.
(31-jähriger Kokainkonsument)

Ich kann mich hier mit Menschen über Alltagsprobleme austauschen, die mich verstehen, weil sie die gleichen Probleme haben wie ich. Wir können gemeinsam nach Lösungen suchen, anstatt vor den Problemen wegzulaufen.
(32-jähriger Kokainkonsument)

Ich kann die Gruppe für mich nutzen, um anderen Menschen mein Befinden mitzuteilen. Meine Mitpatienten können mich verstehen, da sie dieselbe Problematik haben wie ich. So fühle ich mich nicht so allein gelassen. In Krisen ist die Gruppe gerne bereit, ihre Aufmerksamkeit meinem Thema zu widmen. Ich erhalte Rückmeldung, Hilfestellung und auch Lösungsvorschläge, die mich in meinem Alltag unterstützen.
(22-jährige Heroin-, Kokain- und
Amphetaminkonsumentin)

Man kann sich in der Gruppe über Alltagsprobleme austauschen und sich Tipps holen, wie man clean Leben kann. Außerdem kann man sich bei suchtbezogenen Problemen Hilfe holen.
(31-jähriger Cannabis- und Amphetaminkonsument)

Die Gruppe ist sehr hilfreich, weil man sich mit Menschen, die dasselbe Problem haben, austauschen kann. Durch die Rückmeldung der anderen kann ich mich selbst aus einer anderen Sicht sehen.
(27-jähriger Kokain- und THC-Konsument)