Danke an unsere Spender

Essstörungen

Essstörungen – eine Sucht?

Essstörungen – wie z.B. Magersucht oder Ess-Brech-Sucht – sind Erkrankungen, bei denen es aufgrund von „krank machenden“ seelischen Belastungen zu körperlichen, psychischen und sozialen Schäden kommt. Es wird dann von psychosomatischen Störungen mit Suchtcharakter gesprochen. Essstörungen stellen den Versuch dar, die Nahrungsaufnahme und damit den Körper zu manipulieren. Vordergründiges Ziel der Betroffenen ist die Gewichtsabnahme bzw. -kontrolle. Unbewusst wird aber versucht, innere Konflikte und Stress zu bewältigen.

Bin ich essgestört?

Sind meine Essgewohnheiten noch normal?
Wann beginnt eine Essstörung?
Ab wann werden Diäten bedenklich?
Wie kann ich als Partner, Mutter oder Vater helfen?

Es gibt viele Fragen zu Essstörungen, bei denen wir Ihnen weiterhelfen können. Scheuen Sie sich nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen! Unsere Angebote sind kostenlos oder werden von den Krankenkassen übernommen. Wir unterliegen der Schweigepflicht, sodass Vertraulichkeit garantiert ist.

Alarmsignale

Für Anorexie, Bulimie, Binge Eating oder latente Essstörungen gibt es Alarmsignale, bei denen Sie sich beraten lassen sollten:

  • Essen ist mit Angst vor einer Gewichtszunahme verbunden.
  • Lebensmittel werden in „erlaubt“ und „verboten“ eingeteilt. Die Essensmengen werden zwanghaft kontrolliert.
  • Nach dem Essen folgen Gewissensbisse.
  • Das Essen wird zur Problembewältigung genutzt.
  • Beim Essen kommt es zu einem Kontrollverlust, auf den Schuldgefühle folgen.
  • Die Gedanken kreisen ständig um Essen und Nichtessen.
  • Das Gefühl von Hunger oder satt sein geht verloren.

Unsere Angebote

In einem ersten Gespräch lernen wir uns kennen. Bei Bedarf geben wir Informationen zu Essstörungen und klären erste Fragen. Dann vereinbaren wir weitere Termine – die Häufigkeit und Themen bestimmen Sie natürlich mit. Gemeinsam entscheiden wir, welches Angebot für Sie passend ist:

  • Einzelberatung
  • Ambulante Therapie
  • Paar- und Familienberatung
  • Therapeutisch angeleitete Gruppe
  • Krisenintervention
  • Leben hat Gewicht

Hilfe auch für Angehörige

Die Scham, sich die Essstörung einzugestehen und Hilfe anzunehmen, bringt die Betroffenen dazu, sich von ihrem sozialen Umfeld zu isolieren. Eltern, Geschwister und Freunde wissen oft nicht, wie sie reagieren sollen. Die Suchthilfe Aachen bietet daher nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für Angehörige und Freunde eine Anlaufstelle für Information und Beratung im Rahmen der offenen Sprechstunde an. Alle Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht. Die Angebote sind kostenlos oder werden z.B. von den Krankenkassen übernommen. Unser Grundsatz ist es, möglichst früh einzugreifen, bevor nur noch der Arzt und die Klinik helfen können.