Danke an unsere Spender

Alkohol & Medikamente

Was sagen andere Betroffene?

Ein halbes Jahr geht zu Ende. Anlass, einen Augenblick inne zu halten, zurückzuschauen, nachzudenken. Es ist erstaunlich, wie viel man mit leeren Händen geben kann… Auf jeden Fall ist es ein Anlass zu danken. Für die Menschen, die mir begegnet sind, die an mich geglaubt haben, die mich begleitet, gestärkt und mir geholfen haben. Die nächste Zeit wird eine gute Zeit. Voll mit Vertrauen, Zufriedenheit und Glück. Und Frieden in mir.
(43-jährige Alkoholikerin)

Ich habe keinen Saufdruck mehr. Es hat einfach Klick in meinem Kopf gemacht. Bereits in der Klinik, aber auch die Zeit danach, hat mich bestärkt, dass ich absolut besser dran bin ohne Alkohol. Mir geht es richtig gut so wie es jetzt ist. Mein Selbstwertgefühl ist noch so positiv wie beim Therapieende in Altenkirchen. Ich weiß jetzt was ich will und wie ich es umsetzen kann. Und wenn es dann doch nicht so klappt, wie ich es gerne hätte, resigniere ich nicht gleich, sondern versuche etwas anderes. Ich möchte gerne einen neuen Freundeskreis aufbauen und alte Kontakte erweitern. Ich habe mich jetzt auch in einem Malkurs angemeldet …
(50-jährige Alkoholikerin)

Durch die ambulante Therapie fühle ich mich selbstsicherer und in meinen Fähigkeiten bestärkt. Am meisten an den Gruppentreffen hat mir der Wechsel von „ich bringe mich persönlich ein“ und „ich höre anderen konzentriert zu“ gefallen. Durch beide Situationen konnte ich viel für mich lernen.
(31-jährige Alkoholikerin)

Seit der Therapie zeige ich viel mehr Lebensfreude. Aber auch negative Gefühle wie Wut und Trauer lasse ich an mich ran, greife jedoch nicht mehr zum Alkohol. Mein Selbstwertgefühl ist deutlich gesteigert. An der Gruppe haben mir am besten der Zusammenhalt und das Vertrauen der Gleichgesinnten gefallen. In der Einzeltherapie konnte ich offener über mich sprechen. Wichtig war mir, mit einem Außenstehenden zu reden.
(52-jährige Alkoholikerin)

Ich kann endlich wieder verbindlich und zuverlässig sein und Dinge, die ich versprochen habe, auch einhalten. Zum Beispiel meinen Kindern gegenüber.
(45-jährige Alkoholikerin, seit 3 Jahren trocken)

Meine Einstellung zu meiner Vergangenheit hat sich geändert. Ich habe eine Toleranz mir selbst gegenüber entwickelt und kann somit auch toleranter meinen Mitmenschen gegenüber sein.
(50-jähriger Alkoholiker, seit 2 Jahren trocken)

In der Nachsorgegruppe kann ich mit anderen über mich selbst und Probleme auf eine Art und Weise reden, wie ich es mit Familie oder Freunden nicht könnte, da diese keine Therapieerfahung haben.
(55-jähriger Alkoholiker, seit 3 Jahre trocken)

Meine große Erkenntnis im Laufe der Jahre: Zufriedenheit bekomme ich nicht geschenkt, sondern ich muss sie mir jeden Tag neu erarbeiten und nur ich kann etwas dafür tun, dass ich zufrieden bin.
(56-jähriger Alkoholiker, seit 1 1/2 Jahren trocken)

Die Therapie hört nie auf, sondern ist ein langer Prozess, den ich gerne mit der Gruppe gemeinsam erlebe. Teilhabe an der Gruppe heißt auch mit anderen etwas zu teilen, sei es positive oder negative Erfahrungen.

Die Gruppe erinnert mich jedes Mal an das, was ich falsch gemacht habe und dass ich da nicht mehr hin will.
(35-jährige Alkoholikerin, seit 2 Wochen aus der Klinik)

Die Gruppe schafft Balance im Leben, sie entschleunigt den Alltag.

Wenn es nötig ist, gibt die Gruppe auch Gegenwind.
(36-jährige Alkoholikerin, seit 3 Monaten aus der Klinik)