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Energydrinks beliebt bei Jugendlichen

Laut einer Studie der Krankenkasse DAK (durchgeführt vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung/IFT-Nord) trinkt jedes fünfte Schulkind regelmäßig Energydrinks zu sich. Demnach trinken 19 Prozent der Mädchen und Jungen in den genannten Jahrgangsstufen mindestens einmal im Monat Energydrinks. Sechs Prozent tun das wöchentlich, drei Prozent täglich. Von den täglichen Energydrink-Konsumenten sind demnach zwei Drittel männlich. 

Doch gerade für Heranwachsende kann der Konsum von Energydrinks negative Folgen mit sich bringen: Übergewicht, Schlafstörungen, Hyperaktivität. So bestätigen beispielsweise fast zwei Drittel der Jungen und Mädchen mit täglichem Konsum Schlafstörungen. In der Gruppe derjenigen, die nie oder nur selten Energydrinks trinken, hätten dagegen nur 41 Prozent Probleme beim Ein- oder Durchschlafen. IFT-Studienleiter Reiner Hanewinkel zufolge zeigen sich Übergewicht, Schlafstörungen oder Hyperaktivität bereits dann, wenn Kinder und Jugendliche etwa einmal im Monat regelmäßig einen Energydrink zu sich nehmen. Bei vieltrinkenden Jugendlichen würden sich die negativen Effekte besonders stark zeigen.

Erst vor Kurzem warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor den gesundheitlichen Risiken von Energydrinks: Schon zwei Dosen täglich können negative Folgen für das Herz-Kreislauf-System haben – vor allem wegen des hohen Koffeingehalts. Auch der Zucker ist schädlich: Verglichen mit anderen Softdrinks und Erfrischungsgetränken weisen Energydrinks mit durchschnittlich mehr als acht Prozent den höchsten Zuckergehalt auf. Das ergab ein Marktcheck der Verbraucherorganisation foodwatch.

veröffentlicht am 4. September 2019

Autor: Yvonne Michel

Kategorie(n): Info

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