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Neuer Trend: E-Zigarette Juul

Es gibt eine neue E-Zigarette auf dem Markt, die voralölem in den USA bei Jugendlichen sehr beliebt ist. Hierbei handelt es sich um „Juul“ – eine E-Zigarette, die Ähnlichkeit hat mit einem langen USB-Stick. Das Problem im Vergleich zu anderen E-Zigaretten: Die Liquids enthalten erheblich mehr Nikotin, dem Stoff, der abhängig macht vom Rauchen oder Dampfen.Die verkaufsüblichen Juul-Kapseln in den USA enthalten 59 Milligramm Nikotin pro Milliliter. Das entspricht einer Nikotin-Konzentration von 5 Prozent und ist selbst für erfahrene Raucher extrem viel.

Auch in Deutschland soll Juul eingeführt werden – angeblich jedoch mit weniger Nikotin (1,7 Prozent Nikotin-Konzentration). In den USA ist sie seit etwa drei Jahren in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Dort hat sie sich rasend schnell verbreitet. „Juulen“ ist an den Highschools und Universitäten im Trend. Die US-Gesundheitsbehörde FDA veröffentlichte im November 2018 erste Zahlen: Die Zahl der US-Konsumenten in der Mittel- und Oberstufe sei innerhalb von einem Jahr um 1,5 Millionen angestiegen. Mehr als 3,6 Millionen Schüler gaben an, in den letzten dreißig Tagen vor der Befrageung gejuult zu haben. Alleine an den High Schools habe die Zahl der Nutzer um 78 Prozent innerhalb eines Jahres zugenommen.

Wie andere E-Zigaretten auch, besteht Juul aus einer Batterie, einem Erhitzer und einer Kapsel mit Flüssigkeiten. Aufgeladen wird sie über einen USB-Anschluss. Manche bezeichnen sie aufgrund ihres Styles als „iPhone unter den E-Zigaretten“.

veröffentlicht am 8. Januar 2019

Autor: Yvonne Michel

Kategorie(n): Info

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