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Presseinfo: „Immer App-to-date?! – Fluch und Segen für die Generation Handy“ – Suchthilfe Aachen bietet Vortrag für Eltern und Pädagogen

Smartphone und mobiles Internet gewinnen für immer mehr Jugendliche an Bedeutung. Eltern und Pädagogen betrachten die ausschweifendere Handynutzung dagegen mit zunehmender Sorge und Ängsten. Was macht das Handy so faszinierend? Sind die Sorgen gerechtfertigt? Welche Auswirkungen hat ein zunehmender Handy-/Internetkonsum auf die Gehirnentwicklung von Kindern und Jugendlichen? Kann es zu suchtähnlichen Zuständen kommen?

Dies sind einige der Fragen, auf die Peter Köster, Studiendirektor und Fachseminarleiter am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Köln, in seinem Vortrag „Immer App-to-date?! – Fluch und Segen für die Generation Handy“ eingeht. Dieser findet statt am Donnerstag, 15. November von 14.30 bis 16.15 Uhr in den Räumlichkeiten der Suchthilfe Aachen, Hermannstr. 14, 52062 Aachen. Der Eintritt beträgt acht Euro. Anmelden kann man sich bei der Jugend- und Drogenberatung, Edith Baksa, Telefon 0241/980920, baksa {at} suchthilfe-aachen(.)de.

Digitale Medien nicht mehr wegzudenken
Computer und Internet gehören mittlerweile zu unserer Freizeit- und Arbeitswelt dazu – auch und gerade für Kinder und Jugendliche. Ein Leben ohne digitale Medien ist kaum noch vorstellbar, u.a. weil das Smartphone als multifunktionaler Alleskönner viele Medientätigkeiten ermöglicht. Laut des Branchenverbandes Bitcom haben 96 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein Smartphone mit Internetnutzung, bereits 20 Prozent der 7-Jährigen.

Im Schnitt sind sie von montags bis freitags täglich 221 Minuten online, wie die JIM-Studie 2017 (Jugend, Information, (Multi-) Media-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest) herausgefunden hat. Das selbst geschätzte Zeitkontingent fällt bei den Ältesten (18 bis 19 Jahre) mit 252 Minuten am höchsten aus. Die Jüngsten (12 bis 13 Jahre) kommen auf 142 Minuten. Dabei verbringen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit durchaus noch mit persönlichen Treffen (73 Prozent), Sport (68 Prozent) oder musizieren (24 Prozent). Jedoch sind sie gleichzeitig fast immer online.

Im Vortrag liefert Peter Köster aktuelle Forschungsergebnissen aus den Bereichen der Soziologie und Kommunikationsforschung. Daneben geht er auf neurobiologische Erklärungsansätze für Gefahren und Potentiale der zunehmenden Handynutzung und Mediatisierung des Alltages von Kindern und Jugendlichen ein. Praktische Tools zur Eigen- und Fremdkontrolle sowie Methoden zur Selbststeuerung werden praxisnah erläutert.

Ort: Suchthilfe Aachen, Hermannstr. 14, 52062 Aachen
Anmeldung: Jugend- und Drogenberatung, Edith Baksa, Tel.: 0241/980920, baksa {at} suchthilfe-aachen(.)de
Kosten: 8,- Euro (bar zu zahlen zu Beginn des Vortrages; Quittung wird erstellt)

veröffentlicht am 3. November 2018

Autor: Yvonne Michel

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