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Presseinfo: Ambulante Therapie für Drogenabhängige

„Auf dem Weg in ein suchtfreies Leben“ –
Ambulante Therapie der Suchthilfe Aachen für Drogenabhängige

Als eine von nur wenigen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen bietet die Suchthilfe Aachen ambulante Therapien auch für drogenabhängige Menschen an, die bei-spielsweise Cannabis, Amphetamin, Kokain oder Partydrogen wie Crystal Meth und Ecstasy konsumieren. Rund 45 solcher Maßnahmen werden hier pro Jahr durchge-führt.
„Süchtig zu sein bedeutet krank zu sein. Und wer krank ist, kann auch wieder gesund werden“, erklärt Pit Schlimpen, Leiter der Jugend- und Drogenberatung der Suchthilfe Aachen. „Bei einer Suchterkrankung reichen allerdings ein paar Arztbesuche nicht aus, um wieder suchtmittelfrei und unabhängig leben zu können. Stattdessen sind meistens eine Entgiftung, Beratungsgespräche und eine mehrmonatige Therapie nötig“, so der Experte.

Therapie – stationär oder ambulant?
Eine solche Therapie kann im geschützten Rahmen einer stationären Einrichtung erfolgen. Aber auch ambulante Therapien sind möglich. So können Betroffene in ihrem gewohnten Umfeld leben und weiterhin arbeiten gehen. Daneben besuchen sie regelmäßig und bis zu ein Jahr lang Einzel- und Gruppengespräche, wie sie von der Suchthilfe Aachen angeboten werden. Diese Maßnahme wird ambulante medizinische Rehabilitation Sucht – kurz ARS – genannt. Sie ist eine therapeutische und heilpädagogische Heilbehandlung für suchtmittelabhängige Menschen. „Gerade für Berufstätige oder junge Menschen, die noch zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen, ist eine ambulante Therapie häufig die richtige Wahl“, weiß Pit Schlimpen.
Ziel der ARS ist eine dauerhafte Abstinenz – also ein Leben ohne Drogen. Damit einher geht die Verbesserung und Erhaltung des Leistungsvermögens im Erwerbs-leben sowie die Wiedereingliederung in Ausbildung, Beruf und Arbeit. In den Therapiesitzungen werden über Themen wie Suchtdruck und Rückfallvermeidung ge-sprochen, Lösungen für Beziehungs- und Erziehungsprobleme erarbeitet und auch Zukunftsperspektiven entwickelt. Die Gruppe dient dabei als Lernfeld, um zukünftig Stress, Konflikte und Probleme auch ohne das Suchtmittel zu bestehen und zu lösen.

Offene Sprechstunde für Interessierte
Ob eine ARS in Frage kommt oder ein stationärer Aufenthalt erfolgversprechender ist, kann am besten individuell in einem Beratungsgespräch geklärt werden. In bestimmten Fällen ist sogar eine Kombination aus beiden Therapieformen möglich. Erste Informationen erhalten Interessierte in der „Offenen Sprechstunden“, die immer montags von 16 bis 18:30 Uhr und donnerstags von 10 bis 12 Uhr stattfindet.

Weitere Informationen:
Jugend- und Drogenberatung, Peter Schlimpen, Herzogstraße 4, 52070 Aachen, Tel. 0241-980920, schlimpen {at} suchthilfe-aachen(.)de
Offene Sprechstunden: montags 16 – 18:30 Uhr, donnerstags 10 – 12 Uhr
www.suchthilfe-aachen.de ; www.suchthilfe-aachen.de

veröffentlicht am 29. Oktober 2012

Autor: Yvonne Michel

Kategorie(n): Presseinformation

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