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Neue Drogen im Betäubungsmittelgesetz

Das Betäubungsmittelgesetz regelt, welche Drogen illegale sind und was man mit diesen alles nicht darf. Dabei wird im Anhang des Gesetzes nicht etwa Drogen wie Cannabis und Ecstasy aufgeführt, sondern ihre einzelnen Wirkssubstanzen wie THC oder MDMA. Gerissene Drogenproduzenten nutzen dies, um Substanzen herzustellen, die den ursprünglichen Wirkstoffen in chemischem Aufbau und der Wirkung ähneln, aber eben doch nicht identisch sind. So fallen sie nicht unter das Gesetz und sind meist über das Internet frei verkäuflich. Die hier beschriebenen Substanzen werden auch ‚legal highs‘ oder ‚chemicals research‘ genannt und als Kräutermischungen, Duftsäckchen oder Badesalze getarnt. Um dem entgegen zu wirken, hat der Bundesrat 28 nun beschlossen, 28 neue psychoaktive Substanzen in die Anlagen I und II des Betäubungsmittelgesetz aufzunehmen.

Zu den 28 neu aufgenommenen Substanzen gehören:
4-FA, 1-Adamantyl(1-pentyl-1H-indol-3-yl)methanon, AM-694, Butylon, Ethcathinon, 4-FMC, 4-FMA, p-FPP, 4-Fluortropacocain, JWH-007, JWH-015, JWH-081, JWH-122, JWH-200, JWH-203, JWH-210, JWH-250, JWH-251, Methedron, PMEA, 4-Methylamfetamin, MBZP, MDPV, 4-MEC, Methylon, Naphyron, RCS-4, TFMPP. Eine Liste mit allen verbotenen Substanzen aus den beiden Anlagen finden Sie hier.

veröffentlicht am 3. August 2012

Autor: Yvonne Michel

Kategorie(n): Info

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