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TV-Beitrag: Drogen im Krieg

Ein Geheimnis ist es zwar nicht, aber viel drüber geredet wird auch nicht: Soldaten erhielten früher und auch heute noch Drogen, um im Krieg zu funktionieren. Die Substanzen sollen wacher und konzentrierter machen, ein ausgeprägtes Durchhaltevermögen und großen Kampfwillen hervorrufen. 3sat hat nun einen TV-Beitrag zu diesem Thema gesendet. In der Beschreibung zur Sendung wird u.a. von einem Soldaten berichtet: Er „beschreibt, dass ihn diese Mittel völlig rücksichtslos machten. Er sagt, er hätte Entscheidungen getroffen, die er sonst nie getroffen hätte und Menschen einfach ausgelöscht, nur weil er sie als Bedrohung empfand.“

Aber nicht nur dort werden Medikamente und illegale Substanzen genutzt, um besser funktionieren und mithalten zu können. Ähnlich wie das Doping im Sport glauben viele, ihren Job nur noch mit ‚kleinen Helfern‘ zu schaffen. „Hoher Termindruck, der Zwang oder Drang, besser zu sein als der Kollege, ständige Erreichbarkeit per E-Mail und Smartphone und Existenzangst verstärken das Gefühl. Schon heute haben zwei Millionen Deutsche Erfahrungen mit hirnaktivierenden Präparaten, ergab eine Forsa-Umfrage. 800.000 gesunde Arbeitnehmer schlucken laut Deutscher Angestellten Krankenkasse regelmäßig Pillen, um im Alltag besser zu bestehen.“

Sehen Sie hier die gesamte Sendung in der 3sat-Mediathek.

Quelle: 3sat

veröffentlicht am 7. Mai 2012

Autor: Yvonne Michel

Kategorie(n): Audio/Video, Info

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