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Move am Arbeitsplatz erstmals an der Uni Hannover

„Move“ – so lautet die Abkürzung für das Fortbildungskonzept „motivierende Kurzintervention“ – wird seit Jahren bereits erfolgreich angeboten für Kontaktpersonen von Jugendlichen. Hierzu gehören Lehrer, Schulsozialarbeiter, Streetworker, Betreuer in Kinder- und Jugendheimen oder auch Ansprechpartner in der freien Jugendarbeit. Aktuell wird Move von Experten der Suchthilfe Aachen, der DROBS Dortmund, der Stiftung für Prävention – ginko sowie der Drogenberatung Bielefeld auf die Situation in Unternehmen und Verwaltungen umgeschrieben. Wie können suchterkrankte Mitarbeiter im Unternehmen/in der Verwaltung früh erkannt werden? Wie können diese angesprochen werden, sodass sie motiviert werden, Ihr Verhalten zu verändern?

Move bietet ein Instrument, mit dem betriebliche Berater, Ansprechpersonen, Betriebsärzte und Personalverantwortliche Beschäftigte, die riskante Konsummuster aufweisen, in Informations- und Beratungsgesprächen motivieren können, ihr Verhalten zu verändern. Ziel ist es, gesundheitliche Gefährdungen abzubauen und wieder arbeitsfähig zu werden. Bei Move ist die Motivation zur Veränderung nicht Voraussetzung, sondern Ziel der Gespräche. Das Konzept wendet sich daher auch und gerade an unentschiedene Personen, die noch nicht davon überzeugt sind, etwas für sich tun zu müssen oder zu wollen.
Move basiert dabei auf den Grundlagen des evidenzbasierten „Motivational Interviewing“ (MI) nach Miller/Rollnick sowie auf dem Modell zur Entstehung von Motivation (Transtheoretisches Modell) nach Prochaska/DiClemente.

Das erste Move-Pilot-Seminar findet vom 18.05. – 20.05.2011 an der Leibniz Universität Hannover, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft, statt. Als Referenten stehen Yvonne Michel, Suchthilfe Aachen und Frank Schlaak, DROBS Dortmund, zur Verfügung. Sehen Sie hier die Details zum Inhalt und zur Anmeldung (S. 51).

veröffentlicht am 9. Februar 2011

Autor: Yvonne Michel

Kategorie(n): Info, Termine

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