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Presseinformation: Das Phänomen Mediensucht

Das Phänomen Mediensucht – Thema des nächsten Austauschtreffens zwischen Schulen und Suchtexperten

Immer mehr Lehrer und Schulsozialarbeiter machen sich aufgrund des gestiegenen Medienkonsums ihrer Schüler Sorgen: Es wird gechattet, online gepokert, in Onlinespielen wie „world of warcraft“ die Rolle der Superhelden übernommen oder in Communities wie Schülervz neue „Freunde“ gewonnen. Laut einer Umfrageforschung des Branchenverbands Bitcom sind bereits 71 Prozent der Grundschüler regelmäßig im Internet. Eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach fand heraus, dass nur 36 Prozent der 14- bis 19-Jährigen das persönliche Gespräch als angenehmste Form der Kommunikation erachten. Die meisten chatten lieber oder versenden sms. Eine Befragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen ergab ferner, dass drei Prozent der 15-jährigen Jungen bereits computer-spielabhängig sind, weitere 4,7 Prozent gefährdet.


„Computer- und Internetnutzung gehört mittlerweile zu unserem Leben dazu. Für Kinder und Jugendliche ist das Netz Teil ihrer sozialen Umwelt geworden“, erklärt Gudrun Jelich, Geschäftsführerin der Suchthilfe Aachen. Aber wie viel Computernutzung ist zu viel? Und ab wann wird die Computer- und Internetnutzung zu einer Sucht?

Diese Fragen werden beim nächsten Austauschtreffen der Fachstelle für Suchtprävention der Suchthilfe Aachen mit interessierten Lehrern und Schulsozialarbeitern thematisiert. Dieses findet statt am 09.03.2010 von 14.30 – 17.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Suchtberatungsstelle, Hermannstr. 14, 52062 Aachen. „Wir freuen uns, dass wir für unseren Erfahrungsaustausch die Diplom-Psychologin Annette Teske vom Fachverband Medienabhängigkeit als Referentin gewinnen konnten,“ meint Wolfgang Oberstaller. Sie wird u.a. über Faktoren berichten, die eine Computersucht bedingen sowie Parallelen zur Faszination der neuen Medien aufzeigen. Aber auch Erkennungsmerkmale im schulischen Alltag sowie Hinweise zur Prävention und zum Umgang mit Betroffenen werden Teil ihres Vortrags sein.

Anmeldung möglichst bis zum 03.03.2010 möglich unter:

Suchthilfe Aachen – Fachstelle für Suchtprävention, Yvonne Michel, Her-mannstr. 14, 52062 Aachen, Telefon: 0241/413 56 128, michel {at} suchthilfe-aachen(.)de, www.suchthilfe-aachen.de

veröffentlicht am 24. Februar 2010

Autor: Yvonne Michel

Kategorie(n): Presseinformation

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